Korridore - Der belebteste Raum im Gebäude
Flure und andere Kommunikationsbereiche müssen multifunktional sein. Die Menschen nutzen sie, um sich zwischen verschiedenen Teilen eines Gebäudes hin- und herzubewegen. Es sind die Flure, in denen sich Menschen begegnen bzw. Waren und Materialien transportiert werden. Man kann sagen, dass der Flur der meistfrequentierte Raum in einem Gebäude ist.
Hier entsteht auch der erste Eindruck von einem Gebäude – vom Eingang direkt zum Konferenzraum, zum Klassenzimmer oder zum Behandlungsraum im Krankenhaus. Flure und andere Kommunikationsräume sind wie die Lebensadern eines Gebäudes, wo Funktion und Erscheinungsbild einfach Vorrang haben müssen.
Anforderungen in Bürofluren
- Raum für Gespräche
- Raum für Büromaschinen
- Offene, zugängliche Bereiche
- Gestaltungsmöglichkeiten zur Identifikation
In den Fluren von Bürogebäuden finden zahlreiche spontane Treffen statt, daher muss es einfach und angenehm sein, hier eine Unterhaltung zu führen. Gleichzeitig darf der Schall aus den Fluren nicht die Aktivitäten in den angrenzenden Bereichen stören. Die Multifunktionalität von Bürofluren stellt zusätzliche Anforderungen an das akustische Umfeld.
Flure können z. B. für Meetings oder Kaffeepausen genutzt werden. Auch werden hier gerne laute Drucker, Fotokopiergeräte oder Server untergebracht. Deshalb ist in diesen Fluren und Kommunikationsbereichen eine gute Akustik ebenso wichtig wie im übrigen Bürogebäude.
Akustik

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Meist werden in Korridoren harte Boden- und Wandoberflächen bevorzugt, um eine leichte Reinigung zu gewährleisten. Zudem können laute Gehgeräusche entstehen.
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Menschen, die auf Fluren miteinander reden, können unter Umständen viele Kollegen in den angrenzenden Büros stören.
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Die parallelen Wände eines Flures können Flatterechos entstehen lassen.
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Lärm, Gespräche und Gehgeräusche, die in einem Flur enstehen, müssen nach Möglichkeit dort bleiben. Um das zu erreichen, ist es notwendig beste Aborber in dem gesamten Deckenbereich zu nutzen.
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Room Acoustic Comfort™ zeigt, dass der Einsatz von Schallabsorbern der Klasse A in einer ganzen Reihe von akustikrelevanten Vorteilen resultiert. Sowohl Geräuschpegel als auch Schallausbreitung werden reduziert, was besonders in Fluren sehr wichtig ist, da diese dazu neigen, den Schall über ihre gesamte Länge zu verteilen und in angrenzende Räume hineinzutragen. Auch der Nachhall wird verringert, was zu einer optimierten Sprachverständlichkeit führt.
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Die neuen Parameter DL2, der beschreibt, wie Schall mit zunehmender Entfernung von der Schallquelle abnimmt, und DLf, mithilfe dessen angegeben wird, wie ein Raum in seinen verschiedenen Bereichen zum Schallpegel beiträgt, werden verwendet, um den akustischen Komfort eines Raumes zu bewerten. Somit können Sie auf rechnerischem Wege herausfinden, welche Akustikmaßnahmen notwendig sind, um das erwünschte akustische Umfeld auch tatsächlich zu realisieren. In engen Fluren wird der Schallpegel (DL2) durch den Einsatz von Schallabsorbern der Absorptionsklasse A mit jeder Verdopplung der Entfernung um 3 bis 4 dB(A) gesenkt. Entsprechend ist der Schallpegel (DLf) nur ca. 7 bis 8 dB(A) höher als er bei einer Messung unter freiem Himmel, also ohne jegliche schallreflektierende Flächen, wäre. Dies zeigt, dass hier ein gutes akustisches Raumklima herrscht, da der Wert eine signifikante Schallreduktion im Vergleich zu einem Raum ohne schallabsorbierende Oberflächen anzeigt.