SAP Neubaukomplex Campus II – Raumakustik als Qualitätsmerkmal
Bereits von außen signalisiert das Gebäude mit seiner horizontal gegliederten Fassaden, deren hoher Glasanteil die Strukturelemente aus Metall zu verdrängen scheint, einladende Offenheit. Bestätigt wird diese Geste beim Betreten der zweigeschossigen, hellen Eingangshalle, in der ein medienkünstlerisches Leitsystem dem Gast den Weg in die Chefetage der SAP Deutschland weist. Die erreicht der Gast mit einem gläsernen Aufzug, der ihn in der Gebäudemitte bis unter das transparente Dach der Rotunde fährt; Einblick gewährend in die offen gestalteten Pausenzonen und Kommunikationsbereiche auf jeder Etage.
Mithilfe der Häussler Office Solutions GmbH, die für die Gesamtkonzeption des Innenraums verantwortlich war, und mit Unterstützung des Ingenieurbüros GN Bauphysik aus Stuttgart erfuhr das neue Sterngebäude auch hinter den Kulissen eine Ausstattung, die zu einem exzellenten Wohlfühlklima beiträgt.
Doch was dem Auge so wohlgefällig ist, kann dem Ohr eher schaden. Ohne eine höchstwirksame Akustiklösung würden die großen, schallharten Oberflächen, die allein aus dem hohen Glasanteil der Fassaden resultieren, unangenehm auf sich aufmerksam machen. Gerade im Großraum gibt es vielerlei störende Lärmquellen, die den täglichen Arbeitsablauf erheblich einschränken können. Daher wurde bei SAP von Anfang an eine professionelle Akustiklösung in die Gesamtplanung einbezogen. Von konventionellen, abgehängten Akustikdecken über den Büroflächen wollte Facility Manager Karsten Koch, der das Bauvorhaben wesentlich betreute, nichts wissen. Zum einen sollte die Deckenhöhe von 3 Metern zugunsten eines angenehmen Raumerlebnisses erhalten bleiben. Zum anderen wollte SAP flexibel bleiben und sich die Option auf Umstrukturierung der Flächen erhalten. Folglich kamen nur Deckensegel in Frage, die bei Bedarf flexibel entfernt bzw. umgehängt werden können.
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Projektdaten |
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Baubetreuung: |
Karsten Koch, Facility Management SAP |
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Innenausstattung: |
Erich Schweizer, Häussler Office Solutions GmbH |
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Akustik: |
Manfred Finkenberger, GN Bauphysik |
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Fotos: |
Stefan Schilling, Köln |