Kö-Bogen II

Wie und wo wollen wir in Zukunft arbeiten? Kö-Bogen II mit Europas größter begrünter Fassade fällt nicht nur von außen auf: In seinem Inneren sind Büros für das Neue Arbeiten entstanden. Hier zeigt sich, was einen Arbeitsort mit vielfältig gestalteten Räumlichkeiten ausmacht.
Für den neuen Firmensitz wurde eine Synthese aus OpenSpace-Flächen und Einzelbüros mit verschiedenen Möglichkeiten der Zusammenarbeit geschaffen. Projektlabor war es wichtig, den Mitarbeitern eine ruhige Arbeitsatmosphäre
und Rückzugsmöglichkeiten zu bieten.

Showcase/Galerie Büro Solo Square

Die Ausstrahlung des Grüns des Kö-Bogen II mit seiner achtzig Kilometer langen Hainbuchenhecke ist stark, der Gustaf-Gründgens-Platz belebt. Das Ensemble aus Büro- und Geschäftshaus und kleinem Pavillon ist Teil der Stadterneuerung Düsseldorfs. In seiner Entwicklung löst es sich von der autogerechten Stadt und bewegt sich hin zur Fußgängerfreundlichkeit. Der Kö-Bogen II formuliert mit der terrassierten Fassade aus dreißigtausend Pflanzen einen nachhaltigen Anspruch und bringt mehr Natur in die Innenstadt. Im oberen Teil des Gebäudes, über den Läden, befinden sich Büroflächen, die von außen durch umlaufende Terrassen zwischen den stufenförmig angelegten Hecken zu erahnen sind.

Der Kö-Bogen II wurde von ingenhoven architects im vergangenen Jahr in seiner äußeren Erscheinung vollendet (Bauwelt 25.2020). Jetzt folgt noch der Innenausbau. Während hinter der Glasfassade an der Schadowstraße bereits im letzten Jahr Läden einzogen, konnte kürzlich ein erster Teil der Bürofläche bezogen werden. Durch die Arbeitsplatzberater Projektlabor wurde das Büro eigens auf drei Firmen zugeschnitten. Für die etwa vierunddreißig Mitarbeiter der drei gemeinsam arbeitenden bautechnischen Beratungsunternehmen. WITTE Projektmanagement, LAAG Engineers und HW-Ingenieure, wurde eine flexible und offene Arbeitsumgebung geschaffen.

Das Gesamtkonzept aus Ecophon Solo Square Deckensegel, Stoff, Möblierung und Zonierung schafft eine leise, wohnliche Atmosphäre, dabei bleibt die transparente, kommunikative Bürostruktur erhalten.

Die Erschließung der Büroflächen in den oberen Etagen erfolgt auf der Seite des Schauspielhauses über den in die Schräge des Gebäudes eingeschnittenen Eingang, der Fahrstuhl führt dorthin. Der achthundertfünfzig Quadratmeter große Teil der fertiggestellten Bürofläche verläuft entlang der Ostseite des Gebäudes über die dritte und vierte Etage. Hier macht das neue Multispace-Büro die Rückkehr aus dem Home-Office zum Erlebnis.


Ruhe und Kommunikation

Ein offener Eingangsbereich mit Garderobe und Sitzgelegenheiten dient als Zugang für Mitarbeiterinnen und dem Empfang von Gästen. Daran schließen ein großer Konferenzraum mit gegenüberliegenden Büros, informellen Besprechungsräumen sowie Projekträumen an. Roter, weicher Teppich liegt in den Räumen und trägt zur Stille bei. Überall bilden Sessel, Sofas und Tische Nischen für kürzere und längere Aufenthalte, Arbeit oder Pause, allein oder zusammen. Entlang der östlichen, verglasten Gebäudeseite befindet sich ein Open Space mit zwei Sitzgruppen aus je vier Tischen sowie ein weiterer Konferenzraum. An den Arbeitsplätzen können sich die Mitarbeiter begegnen, kann die Zusammenarbeit gefördert werden. Hin zur südlichen Seite öffnet sich ein Küchenbereich mit langer Tafel, der spontane und festliche Zusammenkünfte ermöglicht. Von der dortigen Terrasse fällt der Blick auf die Passanten in der Schadowstraße, die als Fußgängerzone eine beruhigte Umgebung bietet.

Aus der breiten Produktpalette von Ecophon wurde das Deckensegel Solo Square in der Akutex FT-Farbe Silver Stone eingesetzt, die mit der Sichtbetondecke harmoniert.

Die offene Treppe, die beide Ebenen verbindet, bildet eine Brücke für den zukünftigen sozialen Austausch. Dies sei das Ergebnis eines im Vorfeld durch Projektlabor geleiteten Workshops mit den Mitarbeiterinnen und Gesprächen mit dem Führungspersonal, in denen die individuellen Bedürfnisse und Wünsche für den Büroalltag Thema waren. Die Gespräche dienten als Grundlage für die Konzeption der Bürostruktur und die Gestaltung. Mehr Kommunikation und Begegnung war dabei zentrales Thema, denn im alten Büro arbeiteten die drei Firmen in einer Zellenstruktur auf teilweise räumlich getrennten Etagen.
Für den neuen Sitz wurde daher eine Synthese aus Open-Space-Flächen und Einzelbüros mit verschiedenen Möglichkeiten der Zusammenarbeit geschaffen. Bedenken und Vorbehalte gegenüber der offenen Bürostruktur habe es seitens der Mitarbeiter jedoch auch gegeben, gerade was die Akustik betrifft. Projektlabor war es daher wichtig, den Mitarbeiterinnen eine ruhige Arbeitsatmosphäre und Rückzugsmöglichkeiten zu bieten. 

Ganzheitliches Akustikdesign

Im Resultat ist ein Multispace-Büro mit offenen Arbeits und Kommunikationsbereichen entstanden: Die Treppe führt geradewegs nach oben zum offenen Raum, in dem Arbeit und Freizeit zusammenfließen. Eingezogene Vorhänge ermöglichen es, rechts und links ungestört zu arbeiten, zugleich kann Billiard gespielt werden. Die verglaste Fassade öffnet den Blick auf die Dächer der umliegenden Gebäude. Auch hier oben gibt es verschiedene Arbeitsmöglichkeiten, ein Wechsel aus offenen Sitzgruppen, kleinen Büros und Besprechungsräumen. Der grüne Innenhof bietet natürliche Belichtung und einen Ausblick ins Grüne.

Offene Räume bieten fließende Übergänge zwischen Arbeit und Auszeit, Konzentration und kollegialem Beisammensein.

In den kleinen Büros sorgen leichte Vorhänge an den Glaswänden bei Bedarf für Sichtschutz. Im Open Space wurden vor belebten Bereichen, wie der Garderobe, Vorhänge eingezogen. Schallabsorbierende quadratische Deckensegel von Ecophon garantieren den Mitarbeitern eine gute Akustik. Die Schräge der Decke aufnehmend, unterstützen die hellgrauen Segel durch ihre regelmäßige Montage die Zonierung der Arbeitsbereiche und greifen dabei die rohe Ästhetik der Betondecke auf. Damit tragen die Deckensegel zur räumlichen Untergliederung und akustischen Balance zwischen Begegnung und konzentrierter Arbeit bei, die sowohl soziale Interaktion als auch Privatsphäre erlauben. So kommen Offenheit und Abschirmung, Interaktion und Diskretion, lauter und leiser in einem Raum zusammen.

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