Lehren aus dem Home-Office:

Raumakustik ist der Schlüssel zum funktionierenden Büro

Eine neue Studie von Ecophon verdeutlicht, welche Bedeutung Raumakustik für den Arbeitsplatz der Zukunft hat. Lehren aus dem Home-Office zeigen, was bei Bürokonzepten künftig berücksichtigt werden muss, um langfristig eine gesunde und Produktivität fördernde Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

  • Ein Großteil der deutschen ArbeitnehmerInnen, die in Büros arbeiten, wünschen sich das hybride Arbeitsmodell
  • Der Austausch mit den Kollegen im Büro wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden der ArbeitnehmerInnen aus
  • ArbeitnehmerInnen wünschen sich bessere Raumakustik in Büros
Forschung & Objektbericht Büro

Die COVID-19-Pandemie und der Umstieg vom Büro auf das Home-Office haben die Arbeitswelt für viele ArbeitnehmerInnen beinahe über Nacht auf den Kopf gestellt.
Ecophon hat nun im Rahmen einer neuen Studie untersucht, welche Auswirkungen die Einführung des Home-Office auf Arbeitsqualität und Wohlbefinden haben und welche Lehren sich daraus für den Arbeitsplatz der Zukunft ziehen lassen.

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COVID-19 hat die überwiegende Mehrzahl der deutschen Unternehmen gezwungen, in kürzester Zeit auf Home-Office beziehungsweise hybride Arbeitsmodelle, die zwischen Büro und Home-Office abwechseln, umzustellen.

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Die neue Ecophon-Studie zeigt, dass 59 Prozent der Befragten die Umstellung hin zum Home-Office problemlos gemeistert haben.

Die Studie zeigt jedoch auch, dass der fehlende Austausch mit den KollegInnen für 53 Prozent der Befragten als problematisch empfunden wird und 78 Prozent gaben an, den Austausch mit den KollegInnen zu vermissen. Viele ArbeitnehmerInnen wünschen sich daher eine – zumindest teilweise –  Rückkehr in den regulären Bürobetrieb. Es zeigt sich allerdings auch, dass der Büroalltag Störquellen für ArbeitnehmerInnen bereithält.
Zu den größten störenden Geräuschen gehören demnach private Unterhaltungen (33 Prozent) und der Lärm von draußen (23 Prozent) sowie die Geräuschkulisse durch Tastaturen und andere technische Geräte (22 Prozent). Eine große Zahl der Befragten (74 Prozent) sprach sich dennoch dafür aus, die gute Arbeitsatmosphäre im Büro in Zukunft nutzen zu wollen.

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Lärmreduktion und das Schaffen einer ruhigen Arbeitsatmosphäre werden als wichtige Faktoren für produktives Arbeiten und Arbeitsqualität, aber auch für das persönliche Wohlbefinden gesehen. Die Studie zeigt, dass ArbeitnehmerInnen zwar auch aus dem Home-Office gut arbeiten können. 

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Der Wunsch ist jedoch ganz klar: Sie möchten langfristig wieder ins Büro zurückzukehren, um den Austausch mit den KollegInnen zu erneuern und zu vertiefen.

Dafür sind jedoch verbesserte multifunktionale Raumkonzepte notwendig, die sich an die Bedürfnisse der Menschen anpassen, indem sie die so sehr geschätzte Ruhe aus dem Home-Office „mitnehmen“.

Raumakustik als Schlüssel der Produktivität

Die häufigste Anpassung, die beim Umzug ins Home-Office vorgenommen wurde (27 Prozent), war die Einrichtung eines Arbeitsplatzes in einem gesonderten Raum. Rund 40 Prozent der Befragten bewerteten die Raumakustik zu Hause besser als die Akustik im Büro.


Durch den abrupten Wechsel von einer Arbeitsumgebung in die andere, kam dem Thema Raumakustik im direkten Vergleich ein neuer Stellenwert zu. Einundsechzig Prozent der Befragten konnten klar benennen, dass ihnen das Telefonieren und die Arbeit mit Zahlen bei lauter Geräuschkulisse im Home-Office schwerfällt.

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Deshalb wünschen sich 85 Prozent der Befragten gezielte Nachrüstungen zur Verbesserung der Raumakustik in ihren Büros noch vor der Rückkehr ins Büroleben.

Das Einrichten ruhiger Räume für z.B. Besprechungen und Anrufe (29 Prozent) wurde genannt. Am zweithäufigsten, mit 22 Prozent, äußerten Befragte den Wunsch nach zusätzlichen montierten schallabsorbierenden Elementen in den Räumen. „Wir sehen, dass Gespräche die Hauptschallquelle für Störungen in den verschiedenen Bereichen der offenen Arbeitsformen sind. Daher ist es wichtig, dass Personen, die miteinander kommunizieren und sich gleichzeitig in der Nähe befinden, sich nicht gegenseitig stören, sondern eine bestmögliche akustische Privatsphäre vorfinden”, so Ecophons Konzeptentwickler Rainer Machner.  

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Methodologie

Ecophon führte zwischen dem 27. Oktober und 3. November 2020 (während des Lockdowns „light“ in Deutschland) eine Online-Umfrage unter 250 deutschen ArbeitnehmerInnen durch.
Alle Befragten wurden danach gefiltert, ob sie Bürotätigkeiten nachgehen, auch wenn sie aufgrund der Pandemie derzeit nicht im Büro arbeiten. Die Stichprobenerhebung wurde über das Online-Panel-Unternehmen Dynata durchgeführt, wobei die Befragten auf einer national repräsentativen Basis in den Filter „eingepflegt“ wurden. Damit sind die Ergebnisse repräsentativ für die breite deutsche Bevölkerung von Beschäftigten, die Bürotätigkeiten ausüben.
Eine ähnliche Befragung mit dem Titel „Arbetslivet efter coronakrisen  – En rapport om ljudmiljö, hälsa och produktivitet på kontoret och i hemmet” wurde zwei Wochen zuvor in Schweden durchgeführt: https://www.ecophon.com/sv/articles/case/arbetslivet-efter-coronakrisen/.

 

Gerne senden wir Ihnen den Report der Ecophon Home-Office Studie 2020 zu. Füllen Sie dazu einfach das Kontaktformular aus.