Mittel- und Volksschule Weitersfeld
Projekt: Mittel- und Volksschule Weitersfeld
Segment: Bildung
Land/ Stadt: Österreich/ Weitersfeld
Architekt: co-form ZT Gmbh
Trockenbauer: Innenbau Peschel GmbH
Fotos: Kurt Hörbst
Baujahr: 2025
Vernetzte Lernwelten für die Mittel- und Volksschule Weitersfeld
Mit der Weiterentwicklung der Volks- und Mittelschule Weitersfeld entsteht ein zeitgemäßer Schulcampus, der auf die Anforderungen moderner Lernformen ausgerichtet ist. Durch gezielte bauliche Maßnahmen werden die bestehenden Schulgebäude schrittweise miteinander verbunden und um neue gemeinschaftlich nutzbare Bereiche erweitert. Bereits in einer ersten Umsetzungsphase wurde die Mittelschule umfassend saniert. Perspektivisch ergänzt ein neuer Zubau den Campus um eine Aula, eine Bibliothek, eine Turnhalle sowie offene Lern- und Aufenthaltsbereiche für rund 200 Schüler:innen.
Eine zentrale Herausforderung des Projekts bestand darin, zwei bestehende Schulgebäude mit unterschiedlichen räumlichen Strukturen und Höhenlagen zu einem zusammenhängenden Bildungsstandort zu vereinen. Gleichzeitig galt es, die vorhandenen Klassen- und Gangbereiche aufzuwerten und neue Lernlandschaften zu schaffen, die sowohl individuelles Arbeiten als auch gemeinschaftliche Aktivitäten unterstützen.
„Besonders wichtig war daher, auch in offenen und vielfältig genutzten Bereichen eine angenehme Lern- und Aufenthaltsqualität sicherzustellen“, erklärt die verantwortliche Architektin Katharina Kothmiller von co-form ZT GmbH. Die neuen Bereiche sollen vielfältig nutzbar sein und gleichzeitig eine angenehme Atmosphäre für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte bieten.
Eine entscheidende Rolle spielte dabei die Raumakustik. Offene Lernzonen, großzügige Erschließungsflächen, die Aula und die Bibliothek werden gleichzeitig von vielen Menschen genutzt und erfüllen unterschiedliche Funktionen, von konzentriertem Lernen über Gruppenarbeiten bis hin zu Veranstaltungen und Begegnungen. Um den daraus entstehenden Geräuschpegel wirksam zu reduzieren, wurde die Holzwoll-Akustikdecke Ecophon Saga B eingesetzt.
Die Akustiklösung sorgt für eine deutlich reduzierte Nachhallzeit und verbessert die Sprachverständlichkeit in den stark frequentierten Bereichen. Dadurch entstehen Räume, die flexibel genutzt werden können und gleichzeitig ein angenehmes akustisches Umfeld bieten. Die verbesserte Raumakustik unterstützt nicht nur konzentriertes Arbeiten, sondern fördert auch Kommunikation, Bewegung und gemeinschaftliches Lernen.
„Die akustischen Anforderungen konnten gut mit den gestalterischen und räumlichen Zielsetzungen des Projekts abgestimmt werden.“, so die Architektin. „Besonders hilfreich war die fachliche Unterstützung bei der Auswahl und Anordnung der geeigneten Akustikelemente.“
Die Zusammenarbeit mit Ecophon wird von allen Projektbeteiligten als professionell, unkompliziert und lösungsorientiert beschrieben. So konnte eine Akustiklösung realisiert werden, die den architektonischen Anspruch des Projekts unterstützt und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zu einer modernen, lernförderlichen Umgebung leistet.